Puebla

Mexico Stadt 13.11.25

Ich verbrachte noch einen Tag in Mexiko-Stadt, damit ich abends noch etwas mit Carlos und Gisela unternehmen konnte. Den Tag habe ich im Park verbracht.
Wir trafen uns am Abend bei einem Theater. Das Theater war irgendwie ein ganz spezielles Theater. Das Areal ist eigentlich eine Universität, und dort haben die beiden auch studiert.

Da es unter der Woche war, mussten Carlos und Gisela früh wieder zu Hause sein. Na gut, so früh war es dann auch wieder nicht – es war dann schon 22 Uhr.
Die Verabschiedung von ihnen war traurig, da ich die beiden sehr ins Herz geschlossen habe. Ich ging danach nur noch nach Hause und ging ins Bett.

Puebla Tag 1: 14.11.25

Heute fuhr ich gegen 11 Uhr los nach Puebla. Die Fahrt verging schnell und ohne Probleme.
Als ich am Busbahnhof in Puebla ankam, waren als Erstes schon einmal meine mobilen Daten aufgebraucht, daher nahm ich ein Taxi bis zum Hostel.

Ich konnte direkt im Hostel einchecken und machte mich dann als Erstes auf den Weg zum OXXO, um das Nötigste (ein paar Nudeln und Tomatensauce) einzukaufen, da mir gesagt wurde, dass es gefährlich sein soll, alleine in der Nacht herumzulaufen.

Ich kochte und ging danach ins Zimmer. Im Zimmer machte ich Bekanntschaft mit einer aus meinem Zimmer, die wegen eines Techno-Festivals da war. Wir gingen dann gemeinsam etwas essen und machten noch eine Runde im Zentrum.
Ich stellte schnell fest, dass es nicht so gefährlich ist, wie der Taxifahrer gesagt hatte.

Nun gut, ich war dann doch ein wenig müde und ging bei Zeiten ins Bett.

Tag 2: 15.11.25

Da ich am Tag zuvor früh schlafen ging, wachte ich früh auf, was aber gut war, da ich so zur Free Walking Tour vom Hostel gehen konnte.
Die Tour musste rückwärts stattfinden, da an diesem Tag eine Demonstration stattfand und man es vermeiden sollte, sich zu diesem Zeitpunkt beim Zócalo aufzuhalten.

Man kann nicht sagen, ob an solchen Orten extra Leute auftauchen, die angeblich Teil der Demonstration sind, um Unruhe zu stiften, damit die Polizei eingreifen und Leute schlagen kann. Dass das für mich absoluter Schwachsinn ist, ist eine andere Sache, aber die Polizei in Mexiko ist nicht immer die beste.

Nun gut, die Tour ging durch das Zentrum von Puebla, daher war es nicht wirklich wichtig, in welcher Reihenfolge man sie machte. Die Tour war super spannend, und ich habe einiges Neues gelernt.

Anschließend an die Tour ging ich auf eine Food Tour, die ebenfalls super war. Das Beste daran war, dass ich alleine war und der Guide vom Hostel kam, sodass wir einen lustigen Nachmittag gemeinsam verbrachten. Natürlich darf Alkohol bei den Mexikanern nicht fehlen. Ich probierte ihn, aber er schmeckte mir einfach nicht. Dazu gab es eine „Süßigkeit“: Käse mit etwas Fruchtigem obendrauf – eine komische Kombination, aber essbar.

Da ich auf der Food Tour sehr viel gegessen hatte, hatte ich bis relativ spät keinen Hunger. Ich plante meine Reise weiter und beschloss, nach Puerto zu gehen, da es die einfachste Option war. Außerdem hat Enrique in dieser Woche Geburtstag, ein weiterer Grund.
Ich aß dann noch zu Abend und schaute einen Film, bevor ich ins Bett ging.

Tag 3: 16.11.25

Heute war eigentlich der Plan das ich mich mit Gaberiel treffe da er gerade in Puebla ist um seine familie zu besuchen. jedoch hate er mir kurzfristig abgesagt also verbrachte ich meine zeit im zentrum. Später am tag war auf einmal sehr viel los. ihrgend eine eher berümtere band von kumbia war dort und gab ein konzert. ich tanzte mit einem aber der war ein wenig komisch so das ich mich irgend wan von im enpfernte und die show weiter genoss. ich ging wider zurück zum hostel und kochte etwas. da traf ich auf Armando. wir haten ein sehr intressantes gespräch. er ist ein wenig verückt aber sehr nett. so ging dan auch diser tag zu ende

Tag 4: 17.11.25

Heute ging es zu einer Free Walking Tour nach Cholula. Zuerst liefen wir zur Busstation und nahmen von dort den Bus nach Cholula. Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir auch schon bei der berühmten Kirche auf dem Hügel an.

Der Hügel von Cholula ist kein natürlicher Hügel, sondern eine riesige Pyramide, die über viele Jahrhunderte von verschiedenen Kulturen Schicht für Schicht gebaut wurde. Später wuchs Erde darüber, sodass sie wie ein Hügel aussah. Wir konnten leider nicht in die Kirche hinein, da gerade eine Zeremonie stattfand. Dafür hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und die Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl. Außerdem erfuhren wir die Geschichte der beiden Vulkane.

Danach verließen wir die Kirche und gingen weiter zum Zócalo von Cholula. Nach der eigentlichen Free Walking Tour machten wir direkt anschließend mit unserem Tourguide noch eine Food Tour. Ehrlich gesagt fand ich die erste Tour besser, aber die Food Tour war auch okay.

Nach unserem letzten Halt in einer Eisdiele, in der es Eis aus Mais und andere eher ungewöhnliche, aber unfassbar leckere Sorten gab, fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hostel.

Später am Nachmittag traf ich mich noch mit Gabriel. Wir gingen zum Riesenrad von Puebla. Eigentlich wollten wir zum Sonnenuntergang dort sein, aber Gabriel hatte sich einmal verfahren – oder, wie er es sagte, er wollte mir einfach die Stadt zeigen. Wir fuhren dann mit dem Riesenrad und hatten einen Blick über die ganze Stadt, allerdings war es schon dunkel, weshalb es nur halb so spannend war.

Nach dem Riesenrad mussten wir natürlich noch unser inneres Kind stillen und gingen auf das Karussell – das war wirklich lustig. Anschließend gingen wir noch etwas essen. Er brachte mich danach zurück zum Hostel, man könnte mich ja noch stehlen. So verging dann auch schon mein letzter Tag in Puebla.

Tag 5: 18.11.25

Heute ging meine Reise weiter nach Oaxaca. Ich nahm ein Uber zum Busterminal. Als ich ausstieg, steckte ich mein Handy in meinen Jutebeutel. Dabei muss ich es verloren haben, als ich mir meinen kleinen Rucksack anzog.

Im Terminal suchte ich dann erst einmal nach meinem Handy. Schließlich entschied ich mich, zurück zu dem Ort zu laufen, an dem mich der Uberfahrer abgesetzt hatte. Auf dem Weg kam mir schon eine Frau entgegen – mit meinem Handy in der Hand, das ich dank meiner Hülle sofort erkannte. Zum Glück gab sie es mir direkt zurück. Die Schutzfolie ist zwar kaputt und der Bildschirm hat jetzt einen kleinen Fehler, aber das ist nicht weiter schlimm.

Nach diesem Schock ging ich dann zu dem Ort, an dem mein Bus abfahren sollte. Dort traf ich auf das Paar, das am Tag zuvor mit mir bei der Free Walking Tour gewesen war. Im Bus lernte ich dann direkt Nick kennen, der den Sitz neben mir hatte. Wir unterhielten uns fast die ganze Busfahrt.

Die Fahrt verlief ohne weitere Probleme und so kam ich – nach einer kleinen Verspätung – im Hostel an. Dort stellte ich sehr schnell fest, dass der Freund von Enrique, der mich und Livia ein Jahr zuvor nach Hause gebracht hatte, als wir mit ihnen irgendwo in einem anderen Dorf für Día de los Muertos waren, mit dem Hostel zusammenarbeitet.

Später ging ich noch mit Nick Tlayuda essen – endlich bekam ich meine Tlayuda. Danach ging ich auch schon ins Bett.

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